Seit dem Schuljahr 2012/13 - also von Beginn an - nimmt unsere Schule am "Duisburger Sprachstandstest" (DST) teil.

Dieser Test wird seit 2005 in Abstimmung mit der Schulaufsicht an zahlreichen Schulen in NRW eingesetzt und bei Bedarf der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion angepasst und weiterentwickelt (aktuell geringfügig 2015/16).

Anhand der Testergebnisse wird den Schulen ein Kontingent an Stunden zur Verfügung gestellt, die sie für die Sprachförderung einsetzen können. Der Test ermöglicht es, zu Beginn der Klasse 5 die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Sprachfähigkeit in Deutsch einzuschätzen. Am Ende des Jahrgangs 5 wird ein (unveränderter) Re-Test durchgeführt, um Fortschritte im Laufe des Jahrgangs 5 zu überprüfen.

Geprüft wird unmittelbar zu Beginn des neuen Schuljahres in einer Doppelstunde in den sechs Bereichen „Hörverstehen“, „Leseverstehen“, „Grammatik“, „Satzbau“, „Wortschatz“ und „Rechtschreibung“. Der Ablauf folgt einem normierten und unabhängig von der Person standardisierten Verfahren; dies ist für die Objektivität und Vergleichbarkeit zwingend erforderlich. Sollte ein Schüler am Testtag fehlen, gibt es einen Nachschreibtermin, so dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler erfasst werden.

Die Ergebnisse des Tests bekommt die Schule zum internen Gebrauch zeitnah übermittelt, die Weitergabe und Einsichtnahme durch Eltern, Schülerinnen und Schüler oder anderer Dritter ist nicht erlaubt. Auch eine gemeinsame Besprechung der Testinhalte mit den Schülerinnen und Schülern ist nicht vorgesehen, da am Ende des Schuljahres ja der Re-Test erfolgt.

Die Eltern bekommen allerdings eine standardisierte Rückmeldung über Eingangs- und Re-Test mit den Testergebnissen ihres Kindes in allen sechs geprüften Bereichen auch im Vergleich zur Klasse.

Mit diesem Testverfahren ist es uns möglich, von Beginn der fünften Klasse an unseren Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern einen objektiven Überblick über die Sprachfähigkeiten ihres Kindes zu geben und bei Bedarf (in den Lernbürostunden) gezielt und individuell fördern zu können.